Der „Gedenk- und Informationsort“

In der Berliner Tiergartenstraße 4 war ab April 1940
ein Amt von den Nazis.

In diesem Amt organisierten die Nazis eine Aktion der „NS-Euthanasie“.
Diese Aktion war geheim.
Der Name dieser Aktion war „Aktion T4“ oder kurz „T4“.
T4 ist die Abkürzung von Tiergartenstraße 4.

Was für eine Aktion war das?

Dort wurde der Massen-Mord an Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten vorbereitet.

Diese Menschen lebten in Pflege-Heimen, Kranken-Häusern
oder in Psychiatrie-Anstalten.
Sie wurden dann in Vernichtungs-Anstalten gebracht und dort getötet.

Die „Aktion T4“ ging von September 1939 bis 24. August 1941.
Dann musste der Nazi-Führer befehlen, dass Schluss ist mit
der „Aktion T4“.
Weil Menschen von der Kirche und andere
von der „Aktion T4“ erfahren hatten.
Und weil sie dagegen protestiert haben.

Die Nazis ermordeten aber auch danach noch viele Kranke und Menschen mit Behinderungen.
Besonders im Osten von Europa.
Und auch andere Verbrechen wurden gemacht.
Zum Beispiel, dass man Menschen gegen ihren Willen operiert hat, damit sie keine Kinder bekommen können.

Was muss man noch wissen über die „NS-Euthanasie“-Morde?

  • Es waren viele Personen schuld daran,
    dass Menschen mit Behinderungen ermordet wurden.
    Nicht nur Adolf Hitler war Schuld.
  • Mit der „Aktion T4“ begannen die „NS-Euthanasie“-Morde
    und der Massen-Mord an den Juden.
    Die Nazis probierten damit eine Technik aus
    zum Töten von vielen Menschen.
    Diese Technik nannte man „Gas-Kammer“.
    Später wurden in den Gas-Kammern von KZs Millionen Menschen ermordet.

Der Ort heute und der Wettbewerb

Das Grundstück Tiergartenstraße 4 ist groß.
Das Haus, wo früher das Amt der Nazis war, steht nicht mehr.

Auf einem Teil des Grundstücks ist heute das Konzerthaus „Philharmonie“ [sprich: Fielharmonie].

Der „Gedenk- und Informationsort“ soll auf dem leeren Teil vom Grundstück Tiergartenstraße 4 entstehen.

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